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Besuch in Chemnitz im Oktober 2014

Posted by Frank on Dienstag, 21. Oktober 2014 in Chemnitz, Dresden, Leben, Privat, Reisen, Sachsen, Schloß Lichtenwalde |

Endlich ist es mir gelungen nach 6 oder 7 Jahren wieder einmal zu einem kurzen Besuch nach Chemnitz zu fahren. Die Veränderungen in meinem Leben hatten das leider nicht nicht früher zugelassen. So fuhr ich dann vom 10. bis 13. Oktober endlich wieder in die Stadt in der ich geboren wurde und meine Familie lebte.

Übernachtet habe ich wie immer bei meinen Freunden Ralf und Karin in Waldkirchen im Erzgebirge nahe Zschopau.

Mit Ralf habe ich samstags einen Ausflug nach Freiberg in Sachsen gemacht und dort im Schloß Freudenstein die weltgrößte und wertvollste Mineralienausstellung „terra mineralis“ besucht.

Den Sonntag habe ich dann mit dem alten Arbeitskollegen meines Vaters und Freund der Familie, Gottfried, verbracht. Er hat seine liebe Frau Gisela im Januar diesen Jahres durch deren tückische Krankheit verloren und trauert natürlich sehr um sie. Gefreut hat er sich deshalb riesig mich in seinem hübschen, liebevoll eingerichteten Häuschen zu begrüßen. Natürlich haben wir dann gemeinsam unser beider Lieblingsplatz in der Chemnitzer Umgebung besucht, das Schloß Lichtenwalde. Dieser einstige Wohnsitz einer bedeutenden, 1945 enteigneten sächsisch-thüringischen Adelsfamilie ist nach der „Wende“ wunderbar renoviert worden. Schloß und Park habe ich in den späten 80er und frühen 90er Jahren des vergangenen Jahrhunderts noch in völlig verwahrlostem Zustand kennengelernt. Doch war auch damals noch die einstige Schönheit noch in Resten zu erkennen. Eine privater Besucherservice betreibt auch eine eigene Webseite zu diesem auch in Sachsen einmaligen Kleinod.

Es war ein wunderschöner Tag mit herrlichem Wetter und der Besuch des Schloßparks, sowie das Kaffeetrinken auf der Gartenterrasse des Schlosscafés hat uns sehr gefallen und ich wünsche mir und Gottfried das wir dies im neuen Jahr wiederholen können. Anschließend haben wir dann noch eine Weile in seinem Häuschen im „Sächsischen Salon“ geredet bis ich dann wieder nach Waldkirchen aufgebrochen bin. Dort bin ich dann mit meinen Freunden Ralf und Karin ein Restaurant besucht und anschließend mit ihnen auf deren großen TV-Gerät Fotos angeschaut.

Montags bin ich dann nach einem Abstecher in die Gartensparte „Jungborn am Forsthaus„. Mein Vater und Großvater hatten dort beide ihre Schrebergärten. Nach einem kleinen Waldspaziergang im Zeisigwald mit Besuch der endlich wieder renovierten Zeisigwaldschänke nochmal bei unserer Freundin Christel in deren neuer Wohnung gewesen. Christel ist, bedingt durch den plötzlichen Tod ihres Mannes am Silvestertag des Jahres 2013, in eine renovierte Plattenbauwohnung im gegenüberliegenden Stadtteil gezogen, da sie ihr großes Grundstück mit Häuschen darauf nicht mehr allein versorgen konnte. Sie hat es an den Nachbarn, der schon die ihrer verstorbenen Schwester gehörende Hälfte vor ca. 20 Jahren gekauft hat, veräußert. Mit 81 Jahren noch einmal umziehen, alles hinter sich zu lassen, es war der einzige Weg, denn ein Platz in einer betreuten Seniorenwohnung wäre erst in drei Jahren frei gewesen ….. Deutschland 2014!

Über die neue Autobahn A72 nach Leipzig bin ich dann von Chemnitz aus zurück nach Hause gefahren. Wie schon auf der Hinfahrt ging es entlang der neuen  Südharzautobahn A38 bis nach Göttingen und von dort über die A7 nach Kassel und dann über die A44/A33 nach Paderborn.

Einige Bilder meines Trips nach Chemnitz habe ich auch online gestellt.

 

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