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Hardy nach Schlaganfall im Paderborner Vincenz Krankenhaus: Donnerstag, 12.02.2015

Posted by Frank on Donnerstag, 12. Februar 2015 in Familie, Hardy, Leben, Privat |

Rufe um kurz nach 8:30 Uhr vom Büro aus über mein Handy das St Vincenz Krankenhaus an und versuche den dortigen Sozialdienst, möglichst die mir vor 2,5 Jahren bei Hardys erstem Aufenthalt in dieser Klinik so positiv aufgefallene Schwester Maria Wandt zu kontaktieren. Frage über die Zentrale nach ob sie noch im Klinikum tätig ist werde mit ihr verbunden.

Nenne meinen und meines Vaters Namen und verweise auf unsere Begegnung vor 2,5 Jahren. Sage ihr das mein Vater im St Vincenz liegt.

Die Handyverbindung bricht wie üblich in unseren Büroräumen unvermittelt ab. Nach ca. 1 Minute gelingt es mir erneut mit meinem Handy  die Verbindung zum Krankenhaus herzustellen und mit SR Maria zu sprechen. Sie sagt mir, sie habe noch meine Telefondaten in ihrem Adressbuch gehabt und bereits nach Abbruch der Verbindung auf dem Anrufbeantworter meines Handys ihre Durchwahl hinterlassen.

Ich führe das Gespräch an dem Punkt weiter an dem es vorher unterbrochen wurde und erwähne „Stroke Unit“. „Stop, stop“ sagt SR Maria. „Dafür bin ich nicht zuständig, das macht Frau Giß, „ich verbinde Sie dorthin, bleiben Sie bitte in der Leitung!“ Sie verbindet zu Frau Giß, die sich mit freundlicher Stimme nach ca. 15 Sekunden meldet. „SR Maria hat mich bereits informiert und ich habe die Daten zur Person Ihres Vaters bereits auf meinem Bildschirm!“. Sie würde sofort nach der Arztvisite bei meinem Vater den Stand der Dinge und weitere Einzelheiten an mich berichten wollen. Ich gebe ihr zusätzlich die Rufnummer meines Telefons am Arbeitspatz mit dem Hinweis das ich sie mich dort bis 16 Uhr erreichen könne, ich sie jedoch von diesem Telefon aus nicht zurückrufen darf, wegen Verbot von privaten Telefonaten mit dem Firmentelefon …. Wir legen auf.

Bis 16 Uhr meldet sie sich nicht, mein nochmaliger Anruf auf ihrem Apparat bringt nur die Ansage das sie montags bis freitags bis 12:30 Uhr zu erreichen ist … Das war es dann für mich, frustriert lege ich auf und beschließe selbst erneut ins Krankenhaus zu fahren um mich zu informieren. Auf dem Weg zu meinem Auto überlege ich es mir jedoch anders da ich der Meinung bin, wieder vergeblich dorthin zu fahren.

Fahre nach Hause, Nachbar Klaus Lockmann kommt kurz nach meinem Eintreffen dort erneut bei mir vorbei um den Stand der Dinge zu erfragen. Ich berichte ihm und er sagt seufzend: „ja, ich weiß, es ist mittlerweile weit gekommen mit den Errungenschaften des einstigen Gesundheitsdienstes in unserem Land …..“

Nachdem Klaus sich verabschiedet hat widme ich dem unverschämten Brief von Experis, meinem Arbeitgeber. Aber das ist eine andere Geschichte!

 

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